Karla Schefters beeindruckender
Bericht über Ihre langjährige Arbeit im
Chak-e-Wardak Hospital in Afganistan.

Ullstein-Verlag
ISBN 3-350-07182-5
333 Seiten 43 Farbfotos
Übersetzt in zahlreiche Sprachen

 

Covertext:

Aus Neugierde geht die deutsche OP-Schwester Karla Schefter 1989 nach Afghanistan. Alles, was sie über dieses Land weiß, ist: Dort herrscht Krieg! Nach dem Rückzug der Roten Armee war aus dem gemeinsamen Krieg der verschiedenen Volksstämme gegen die Besatzungsmacht Sowjetunion ein Bruderkrieg geworden.

Unter Lebensgefahr beginnt Karla Schefter, den Kriegsverletzten und Kranken zu helfen, bis sie in Chak, 70 Kilometer von Kabul entfernt, ein Krankenhaus aufbaut. Aus zwei notdürftig eingerichteten Räumen in einem ehemaligen Kraftwerk errichtet sie mit viel Mühe einen ganzen Krankenhauskomplex und kann den Betrieb bis heute trotz aller Gefahren und Machtwechsel aufrechterhalten.

Karla Schefter setzte sich in der afghanischen Männergesellschaft durch, wurde im Ältestenrat gehört, verhandelte mit den Mudschahedin und arrangierte sich notgedrungen mit den Taliban, um den Menschen helfen zu können, die ohne sie und das Krankenhaus noch verzweifelter leben müssten. Obwohl die fundamentalistischen Taliban allen Frauen das Recht auf eine Ausbildung verweigern, bildet Karla Schefter weiter Krankenschwestern und Hebammen bei sich aus und ermöglicht Witwen und afghanischen Frauen, bei ihr zu arbeiten.

Im September 2001 muss sie als eine der letzten Ausländer das Land fluchtartig verlassen. Aber sie wird zurückkehren, um ihre Arbeit fortzusetzen. Ihre hier versammelten Erlebnisse zeigen auch die unbekannten Seiten Afghanistans und seiner Menschen.